Port Elizabeth – Rental Car – Addo Elephant Park

Da wir uns ein nagelneues Zelt gekauft haben, entschlossen wir uns es auch ein paar Tage einzusetzen. Heute ging es mit dem Uber zur Rentalstation um einen PickUp Ford Ranger zu mieten. Es ist ein Nissan NP 300 geworden. Die Anmietung hat etwas länger gedauert, da wir wegen der beträchtlichen Kaution (2500€) erst unsere Kreditkarte neu einrichten mussten. Am 1. Mai ist übrigens auch hier Feiertag. Im Addo-Elephant-Park haben wir unser Zelt aufgebaut und eine Dose Schakalaka zum Abendbrot aufgewärmt. Die Sterne leuchten und die Grillen zirpen. Gutes Campingwetter! 24 Grad tagsüber und 14 Grad Nachts.

Auch hier haben wir auf dem Weg schon Elefanten, Zebras, Kudus, Warzenschweine, Affen und Vögel gesehen.

Silke

 

Port Elizabeth – Faulenzer

Ein schöner Faulenzertag mit Ausschlafen, Brot backen, ein bisschen Planung und einem kleinem Spaziergang durch die Nachbarschaft. Wir wollten einen Outdoorladen aufsuchen aber die Straße dorthin war durch ein Tor versperrt. Fast alle Grundstücke sind durch hohe Mauern und Zäune , teilweise mit zusätzlichem Elektrozaun geschützt. Ein Anwohner , der gerade mit seinem Hund. Gassi ging, hat uns erzählt, das es dort viele Überfälle und Einbrüche gegeben hat und man deshalb die Straße abgesperrte. Es stellte sich heraus, das der Mann vor 52 Jahren aus Wolfsburg hierher ausgewandert ist. Wir haben uns ein Weilchen nett unterhalten und Anschließend fuhr er uns netterweise noch in seinem Auto zu dem Geschäft. Wir haben nochmal einen neuen Schlafsack für mich gekauft und Campingkochgeschirr. Zurück ging es per Uber, da es angefangen hatte zu Gewittern.

Silke

Port Elizabeth

Endlich haben wir mal wieder Ausgeschlafen. So ungefähr bis 7:30 Uhr! Auf unserer kleinen Terrasse wurde den ganzen Tag geplant und Recherche gemacht. Zwischendurch mal Frühstück und Abendbrot gegessen!

Silke

PS: unser Vermieter kam Nachmittags von einem Bootsausflug nach Hause und erzählte von hunderten Delfinen, die er vor der Küste gesehen hat. Momentan werden große Markrelenschwärme mit warmen Wasser Richtung Küste gedrückt und die Delfine kommen um zu Fischen.

Johannesburg – Port ELizabeth – Reisetag

Heute sind wir nach einem Kaffee mit einem Uber von der Unterkunft zum FLughafen gefahren. Um 9:45 Uhr startete unser Flieger mit safair nach Port Elizabeth.

Besonders hübsch sind die Flugzeuge mit Herzchen verziert! In PE nahmen wir wieder ein Uber zu unserer Unterkunft „Relaxed City living“; einem schönen Apartment. Wir sind zum ca 2-3 Km entfernten Supermarkt gelaufen und haben Lebensmittel eingekauft. Heute gab es Grillgemüse, Baguette und Rote Bete Salat.

Silke

27.04.19 Krüger Park – Crocodile Bridge – Johannesburg

Um 6:00 Uhr öffnen die Tore der Camps und Gates des Parks. Kurz darauf setzt sich eine Karawane an verschiedenen Fahrzeugen in Gang. „Morning Game Drives“ . Wir hätten den Jeeps folgen sollen, da wir hinterher gehört haben, das sie am „Hippo Pool“ Löwen gesichtet haben.

Man muss sich zwischendurch immer mal wieder klarmachen, was für ein toller Ort, mit wievielen wunderschönen Tieren das doch ist. Viel zu schnell gewöhnt man sich an den Anblick der exotischen Tiere und ist nur fixiert auf die, die man noch nicht gesehen hat, eben die Löwen. Da läuft eine Giraffe neben der Straße, oder eine Affenherde spielt im Baum, die Hippos planschen im Wasser und ein Elefant verursacht einen kleinen Stau, weil er nicht von der Straße gehen will. …

Ein Geier, Fischadler oder Storch fällt da kaum auf. Geschweige denn die kleinen Vögel, Squirrel oder Geckos.

4 der Big 5 haben wir in den letzten Tagen gesehen. Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn. Ein bisschen ist das wie Verstecken spielen mit den Tieren. Man guckt den ganzen Tag aus dem Auto und scannt die Gegend ab. Die Löwen haben diesmal gewonnen. Fast hätten wir noch einen kurz vor dem Gate gesehen. Mindestens zehn Autos und Jeeps standen da an der Straße und suchten den Busch ab. Der Löwe hat sich aber wohl ins dichte Gras gelegt und Mittagsschläfchen gemacht. Wir sind aus dem Park gefahren und haben in Johannesburg das Auto abgegeben. Im Terrylin Guesthouse in der Nähe des Flughafens haben wir uns wieder eingemietet und im Eßzimmer unsere Sandwichs und Nudelsuppe gegessen.

Silke

26.04.19 – Krüger Park – Olifants – Crocodile Bridge

Heute sind wir vom Olifants Camp zum Crocodile Bridge Camp in den Süden des Krügerparks gefahren. An der Brücke über den Fluß wurden wir von einer Affenbande Paviane aufgehalten. Auf der Tshokwane Picnic Site wo wir eine kleine Pause einlegten, klaute mir ein Äffchen ( Grüne Meerkatze/Vervet Monkey) meinen Apfel!

Zebras grasten am Straßenrand. Wir sahen Büffel, Krokodile, Hippos, Impalas, Kudus, Adler, Geier, Hyänen und Elefanten.

Wir konnten kurz vor Crocodile Bridge sogar zwei Nashörner entdecken. Unser Bungalow hatte wieder eine Küche, sodass wir uns Spaghetti mit Tomatensoße zubereiteten.

Silke

Krüger Park – Olifants Rest Camp – Sunset Game Drive

Zum Frühstück besuchte uns ein Grey Go Away Bird und ein Red billed Hornbill. Dann haben wir am Aussichtspunkt im Mopani Rest Camp ungefähr eine Stunde den vielen Elefanten beim Baden zugesehen. Sie sind geschwommen und spielten im Wasser. Immer wieder kamen und gingen ganze Herden aus dem Busch.

Im Anschluss sind wir ins Olifants Rest Camp gefahren, wo wir einen Bungalow gemietet haben. Um 16:30 Uhr startete die  Abend-Safari Sunset Game Drive. Der Guide gefiel uns nicht ganz so gut, da er etwas unfreundlich und lustlos gestartet ist. Es war ein größerer Jeep/Bus mit offenem Verdeck und  30 Gästen. Den Sonnenuntergang konnten wir am Olifantsriver bewundern und wir haben viele Tiere auf unserer Fahrt in die Nacht gesehen. Elefanten, Giraffen, Zebra, Flusspferd, Civet, Hyäne, Springhare, Kudu und Impalas, … . In der Ferne sah man ein Gewitter am Nachthimmel. Unser absolutes Highlight heute , ein Leopard. Er lag völlig relaxed am Wegesrand, ging dann aber in den Busch, weil ihn wohl die Taschenlampen genervt haben.

Silke

24.04.19 Krüger Park – Nyalaland 4. Tag – Mopani Rest camp – Night game drive

Die ganze Nacht hat ein Büffel hinter unserer Hütte gegrast und Lärm gemacht. Früh Morgens haben wir ihn gesehen. Auch ein Elefant kam noch kurz am Wasserloch vorbei!

Nach einem Frühstück (Witzig: ein Frosch saß auf der Kaffeedose) haben wir uns noch alle im Gästebuch verewigt und dann hieß es Abschied nehmen vom Nyalaland. Chritopher hat uns pünktlich um 9:00 Uhr im Punda Maria Camp wieder abgeliefert. Im Anschluss ging es nochmal ins Mopani Camp, wo wir einen Night-Game-Drive gebucht hatten. Die Rangerin Cindy fuhr uns (6 Gäste) von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr durch den Park und erzählte viel über die nachtaktiven Tiere. Einem Elefanten bei Nacht auf  derStraße zu begegnen ist schon aufregend. Elefanten schlafen nur ca 2 von 24 Stunden.

Auch ein Flußpferd haben wir im Busch entdeckt. Nachts kommen sie aus dem Wasser und fressen Gras. Dabei legen vor allem die Männchen weite Strecken zurück. Sie können auf ihren kurzen Beinchen eine Geschwindigkeit von 40 Km/h erreichen.

Wir haben noch Chameleon, African Civet, Genet und Hyänen gesehen. Und viele Fledermäuse flatterten um unseren Van herum.

Silke