25. – 27.3. W-Trek Torres del Paine, Camping

Am Montag, den 25.3. sind wir gleich um 9:00 Uhr in die Reiseagentur Vertice Patagonia gegangen um Übernachtungen im Gletschergebiet zu buchen. Online war nichts zu machen. Obwohl fast Nachsaison ist , sind die Hostels und Campsides teilweise ausgebucht. Wir hatten Glück und für 2 Nächte ein aufgebautes Zelt im „Paine Grande“ bekommen. Um 12:00 Uhr fuhr noch ein Bus, also ging es holterdipolter wieder in den Nationalpark. Um 14:20 Uhr mussten wir uns am Parkeintritt neu registrieren, da die Tickets von Samstag aber noch gültig waren ging das schnell. Das Wetter war optimal und es liefen netterweise ein paar fotogene Guanakos (kleine Lamas) herum, bevor die Fahrt weiterging in den westlichen Teil des W-Trecks.

Der Bus hat uns bis Pudeto gebracht, wo wir die Katamaran-Fähre zum Refugio Paine Grande genommen haben. 1,5 h türkisblaues Wasser auf dem Lago Pehoe und einen schönen Ausblick auf die Berge. Bei Ankunft um 17:00 Uhr konnten wir uns im uns zugewiesenen Zelt einrichten.

In der Gemeinschaftsküche haben alle ihre Gas-Kocher ausgepackt. Wir hatten den einzigen elektrischen  Tauchsieder. Bei den meisten gab es Nudeln, bei uns auch.

( Park Eintritt 3-Tage hintereinander (im Park unbefristet): 21.000 CLP pP, Bus hin und zurück: 15.000 CLP pP, Katamaran hin und zurück: 30.000 CLP pP, Campingplatz: 6.000 pro Tag pP, Zelt: 20.000 pro Tag).

Tagsüber hatten wir Sonnenschein und 17 Grad, Nachts waren es 5 Grad. Wir haben die Schlafsäcke mit den Seidenschlafsäcken kombiniert und die Jacken anbehalten. War schön kuschelig!

 

Dienstag 26.03 – Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker und um 7:00 Uhr gab es Porridge und Kaffee. 7:45 Uhr bei Sonnenaufgang sind wir zu unserer Wanderung zum Mirador Grey aufgebrochen. Wir staunten nicht schlecht, als zwei junge Füchse direkt vor unserem Zelt herumtollten.

Die heutige Etappe führte uns in 3,5 h zum Aussichtspunkt auf den Gletscher, der wirklich gewaltig ist. Wir sind bis ans Wasser gegangen und konnten am Eis lecken.

Wir sind noch ca 2 h in Richtung Guarderia Glaciar Grey weitergelaufen und kamen über zwei hohe Hängebrücken zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem man auf das Gletschereis gucken kann. Auf dem Rückweg haben wir Papageien und einen Falken aus nächster Nähe gesehen.  19:30 Uhr zurück im Camp waren wir nach 31 Km Wegstrecke ziemlich erschöpft. Mit unserem E-Kocher haben wir uns Bohnensuppe gezaubert. Dazu gab es einen Tetrapack Wein!

Am Donnerstag, 27.03. hieß es wieder früh aufstehen. Wir haben unseren Rucksack gepackt und für 4.000 CLP im Refugio deponiert. Heute ging es zum Mirador Frances ( der innere Zacken vom „W“) . 20 Km  über das zur Zeit geschlossene Camp Italiano durch den Maggelan-Wald. Am Mirador bot sich ein toller Blick auf den Paine Grande, Castillo, Cota und Catedral. Kurz nachdem wir den Mirador erreichten fing es leicht an zu Regnen. Wir hatten trotzdem eine gute Sicht und auf dem Rückweg noch einen großen Regenbogen. Zurück nach Puerto Natales ging es mit der Fähre um 17:00 Uhr, ab Pudeto um 18:30 Uhr mit dem Bus, so das wir um 21:30 Uhr wieder in unserer Unterkunft waren, wo wir übrigens einen großen Rucksack mit nicht benötigten Sachen gelassen hatten. Die heiße Dusche war herrlich!!!

Silke

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