HoiAn, Schneiderei, Pool

Haben heute einen Pooltag eingelegt und ein bisschen Recherchiert, Hotelbewertungen gemacht, Fotos sortiert und Zugtickets gebucht. Zwischenzeitlich bin ich nochmal zu meiner Schneiderin gefahren und habe einen weiteren Bikini bestellt. Relaxed pur!

Foto: 16:30 Uhr Schulschluss in HoiAn.

Jetzt sitzen wir noch ein bisschen im Garten zusammen.

Silke

HoiAn – Schneiderei und Strand

Ganz spontan habe ich mir noch Schwimmsachen nähen lassen. Ein Langarmshirt, einen Rock und einen Bikini. Hat super geklappt, morgens in der Schneiderei „Vui Vé Happy“ ausgesucht und ausgemessen, Abends abgeholt! Ein, zwei kleine Änderungen und alles prima ausgefallen. Auch Reiners Business-Kleidung ist genauso ausgefallen wie wir es uns vorgestellt hatten. Alle Korrekturen wie ein Kürzerer Reißverschluss oder andersfarbige Knöpfe wurden gut umgesetzt. „Good Shipping!“ for our Shopping!

Bei 30 Grad  und wenig Wolken waren wir zwischendurch noch ein Stündchen am Strand! Der hier wirklich schön sauber ist.

Auch sonst gefällt es uns hier so gut, das wir unseren Aufenthalt um ein paar Tage verlängert haben. Abends nach den Anproben sind wir nochmal ins Restaurant „Karma Waters“ geradelt. Diesmal gab es Karotten- Sprossensalat, Wraps mit Bohnencurry und Süßkartoffelpommes und dazu frischen Mango Smoothie.

Silke

HoiAn – Ruhetag

Wir haben uns heute entschlossen diesen Tag ganz ruhig angehen zu lassen. Nach dem Frühstück hat sich Reiner im benachbarten Massagesalon eine Kopf-, Rücken-, und Fußmassage gegönnt und ich habe am Pool entspannt.

Nach einem Mittagsschlaf sind wir zum Strand gefahren und einmal in die Wellen getaucht. Um 18:00 Uhr hatte Reiner die 1. Anprobe bei Kimmy. Die Sachen waren schon fast fertig und sehen schon richtig gut aus.

Abends waren wir in einem Veganen Restaurant „ Karma Waters“ lecker essen.

Silke

HoiAn – Maßschneiderei – Altstadt Nachtmarkt

Wir hatten ein gutes Frühstück in netter Gesellschaft eines jungen deutschen Paares, die als „digitale Nomaden“ unterwegs sind, das heißt von unterwegs aus auf der ganzen Welt arbeiten. Dann haben wir uns die Räder geschnappt und sind Richtung Alstadt geradelt. Unser Ziel war die Schneiderei Kimmy. HoiAn ist u.A. für seine Maßanfertigungsschneidereien bekannt und so mussten wir das ja unbedingt ausprobieren. Obwohl wir ursprünglich nur ein paar Oberhemden kaufen wollten, kamen noch eine Hose und ein Mantel dazu. Das Ganze wird innerhalb 3 Tagen genäht und soll dann nach Deutschland verschifft werden. Wird wohl 2-3 Monate unterwegs sein.

Im Anschluss sind wir durch die hübsche Altstadt spaziert. Kleine schmale Gassen mit Holzfassaden, bunte Läden und Restaurants, Lampignons, Blumen und viele Kanäle mit Brücken prägen das Stadtbild. Wir haben in einem Laden Frauen beim Lampignons mi bunter Seide bespannen gesehen.

Man kann sich in einem Fischerboot herumschippern lassen wie in einer Gondel und bunte Papierlichter schwimmen lassen. Ein Nightmarket wurde aufgebaut und unzählige bunte Lampignons beleuchteten die Gassen. Streetfoodstände luden zum Naschen ein. Wir haben z.B. aus einer frischen Kokosnuss getrunken, Bananapancake und leckere Mango gegessen. Dann sind wir mit unseren Fahrrädern (ohne Licht) wieder in unser Hotel geradelt.

Silke

Über Nacht im Zug, Hanoi – DaNang – HoiAn

Gute 15 h Fahrtzeit im Wiedervereinigungs-Express SE1,  diesmal Softseat im Großraumwagen, brachte uns über Nacht mit einer Geschwindigkeit von meist weniger als  50 Km/h nach DaNang.

Softseat eignet sich eher für kürzere Strecken tagsüber. Es war etwas ungemütlich, weil unsere Sitze leicht defekt waren und für den ersten Teil der Nacht direkt unter unseren Lehnen eine ältere Frau ihr „Lager“ aufgeschlagen hatte. Man kann wohl auch ohne Sitzplatz mitfahren! Es gibt 4er und 6er Schlafwagen, die aber schon ausgebucht waren. Dafür kostete die Fahrt diesmal nur 584.000 VND pP.. Im Fahrpreis enthalten waren 2 mal Folienessen (Reis oder Nudeln mit Fleisch in Soße) am Platz serviert. Außerdem kommen Servicemitarbeiter mit verschiedenen Angeboten z.B. Maiskolben und Getränken gegen Extrabezahlung durch die Wagen. Wir haben ein Reisfruchtgebäck ausprobiert. Schmeckt wie feuchte Gummibärchen. Der Zug hatte ein Restaurant mit Holzbänken und es saßen oder lagen nur Mitarbeiter darin. Wir haben es nicht ausprobiert. Es gibt auch in jedem Wagen einen Heiß-und Kaltwasserautomaten. Die letzten zwei Stunden der Strecke verlaufen malerisch größtenteils direkt an der Küste und bieten eine herrliche Aussicht.

Der Bahnhof DaNang liegt ca. 30 Km von unserem Zielort HoiAn  entfernt. Wir sind mit einem Großraumtaxi für 80.000 Dong pP. direkt zu unserem Hotel gefahren worden. Nach dem Einchecken um ca. 16:00 Uhr sind wir mit Hotelfahrrädern zum ca. 200 m entfernten Stand gefahren und bei 30 Grad Hitze in die warmen Wellen des Südchinesischen Meeres baden gegangen. Abends hatten wir keine Lust mehr Essen zu gehen und kauften uns daher Nudelsppe und eine Flasche Wein fürs Zimmer.

Silke

Sapa – Hanoi – Wiedervereinigungsexpress

Heute ist mal wieder ein Reisetag. Wir sind mit dem Sleeping-Bus um 8:30 Uhr  in Sapa gestartet und dank langer Hose, Socken und Jacken diesmal nicht durchgefroren angekommen! Witzigerweise gab es kurz hinter Lao Cai einen ungeplanten „Boxenstop“ wegen einer Reifenpanne. Hat aber nur ca 15 Min gedauert und wir konnten weiterfahren.

In Hanoi haben wir kurz in unserem Hostel vorbeigeschaut, ob wegen unserer Halong-Cruise eine Rückerstattung gewährt wird. Wird nicht, da müssen wir leider Lehrgeld zahlen und bei weiteren Buchungen mehr Recherche machen und vor Ort vergleichen. OK, abgehakt!

Während ich im Highlands Coffee gelesen und mit den Kindern gechattet habe, ist Reiner trotz des Regens die Bahnlinie des Wiedervereinigungsexpress langgegangen und hat den Zug abgewartet. Der Zug fährt durch eine Wohnstraße mitten in der Stadt! Tolle Fotos und Videos. Da er kein Bargeld dabei hatte, hat ihn ein Italiener auf ein Bier eingeladen.

Silke

Sapa, Reiseplanung

Da für heute Regen angesagt war, haben wir den Tag für die Reiseplanung genutzt. Ab Mittag bezog sich der Himmel und gegen Abend sah man die Hand vor Augen nicht!

Wir waren über Mittag und zum Abendessen im „Good Morning View“. Das Essen dort hat wie immer sehr lecker geschmeckt!

Silke

 

Sapa, Ta Phin

Heute haben wir eine Treckingtour nach Ta Phin gemacht. Das Wetter war ideal bei 22 Grad und Sonnenschein pur. Auf dem Wanderweg sind wir an vielen Reisterassen und Bambuswäldern  vorbeigekommen. Insgesamt waren es 16,5 KM zu Fuß und zurück ca 10 Km mit Bus und Auto gewesen. An einer Schranke auf dem Weg wurde eine Sightseeing-Gebühr von 40.000 Dong pP. kassiert

In Tá Phin gibt es eine touristisch noch nicht so erschlossene Höhle, die Taphin-Cave. Man benötigt Taschenlampen und darf höchstens 300 m weit in die Höhlen reinklettern. Wir haben nur ein paar Meter gemacht, es war teilweise sehr schmal und auch sehr dunkel. Es gibt auch Einheimische die für ein wenig Geld mit einer Taschenlampe eine Führung machen würden.

Auf dem Rückweg sind wir diesmal von einem Bus mit einer französischen Reisegruppe mitgenommen worden. Sie waren sehr lustig, mussten allerdings nicht nach Sapa sondern nach Lao Cai. An der Bundesstraße haben wir für die restlichen 7 Km ein Taxi genommen. ( Taxometer 80.000 Dong). Im „Morning View“ gab es heute für mich Hmong Gemüse: – Chayote (schmeckt wie Kohlrabi), – Blattbrokkoli ( wie Spinat), – Pak Choi (Kohl) und diverse Kräuter mit Reis und für Reiner ein traditionelles vietnamesisches Farmeressen – gegrilltes Schweinefleisch am Spieß und Bambusreis mit Sesamsalz und Erdnüssen, dazu noch ein paar „Hanoi-Bier“ und Zimttee.

Silke