Ho Chi Min Stadt – Cu Chi Tunnel

In unserer kleinen Küche haben wir uns selber ein Frühstück zubereitet. Dann haben wir heute eineTouristen-Bustour zu den Cu Chi Tunneln unternommen. Wir hatten einen Bus mit 28 Fahrgästen und einen sehr lustigen vietnamesischen Guide, der auf Englisch einige besondere Details zum Krieg und zum Tunnelsystem erklärt hat.

Die Tunneleingänge waren unter Laub versteckt 25 x40 cm groß und am Baum war ein Zeichen für die Vietcong um ihn zu finden. Die meisten der ca 55 000 gefallenen amerikanischen Soldaten sind in tödliche Fallen geraten. Das waren richtige Folterfallen mit genagelten Kokosnüssen und Bambusspießen in einer Grube, wo die Soldaten regelrecht aufgespießt wurden .

Die Tunnel selber messen nur ca 40 x 60 cm und nur die zierlichen Vietnamesen konnten da durch. Den  größeren Amerikanern war das zu eng. Für die Touristen ist ein ca 100 m langes Stück Tunnel zum durchklettern erweitert und beleuchtet worden. Die Tunnel hatten ein Belüftungssstem und sind in drei Ebenen in 3 m, 6 m und 10 m Tiefe gegraben worden. Es ist eine Stadt unter der Erde mit größeren Räumen zum Leben und Schlafen entstanden. Die Gesamtlänge erreicht über 200 Km und führt bis Kambodscha.  Wir sind einmal runtergegangen und es ist unvorstellbar, wie heiß und eng es dort mit vielen Menschen gewesen sein muss. Wieder zurück in Saigon haben wir kurz etwas gegessen und dann ist Reiner ins Zimmer „Fuß kühlen“ und ich kurz in den Supermarkt.  Zum Abend haben wir noch ein bisschen mit Zuhause über Facetime telefoniert.

Silke

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