Rio de Janeiro – Ipanema Beach

Heute war ein Ausruh- und Recherche- Tag. Wir sind zwischendurch nur einmal den Strand hinauf und hinuntergegangen und haben uns den gegenüberliegenden Ipanema-Beach angesehen. Die Copacabana-Seite gefällt uns persönlich aber besser, weil sie breiter ist und man kann direkt und nicht nur über Treppen den Strand und das Wasser erreichen. Weil vielleicht Sonntag war, war eine Seite der Strandpromenade heute für Autos gesperrt. Sie wurde ausgiebig von Joggern, Fahrradfahrern, Rollerfahrern usw. genutzt.

Die Wettervorhersage lag richtig, was die Wolken und den Regen anging. Wir hatten viel Glück mit unseren Ausflügen die letzten zwei Tage und hätten heute wohl nicht so weit gucken können! Vom angesagten Gewitter haben wir aber nichts mitgekriegt. Allerdings brannte plötzlich ein fahrbarer Straßenverkaufsstand auf der anderen Straßenseite. Wir konnten von unserem Fenster aus beobachten, wir er abbrannte und danach die Feuerwehr kam. In der Mitte der Strasse befindet sich übrigens eine Tankstelle.

Silke

Rio de Janeiro – Gelbbrustkapuzineräffchen – Cristo Rendentor – Beach

Da wir heute schönes Wetter mit guter Sicht hatten, sind wir nach dem Frühstück mit einem Uber – Taxi zur Talstation des „Trem  do  Corcovado“ – Zug  zur  Cristo-Statue  gefahren.  Wir  waren um  9:30 Uhr  da  und  die  nächstmöglichen Tickets wären für 17:00 Uhr gewesen! Kurzentschlossen  haben  wir  Tickets  vom  “Schwarzmarkt“  gekauft,  die  vor  dem  Bahnhof  angeboten  wurden.  Sie  waren  zwar  etwas  teurer,  aber  für  11:20  Uhr.  Mit  der  Zahnradbahn  ging  es  auf  den  710 m hohen Berg Corcovado  zum  Christus  dem  Erlöser,  welcher  uns  bei  strahlendem  Sonnenschein und 34 Grad empfing.  Auf  dem  Weg  zum  Gipfel  hat  ein  Gelbbrustkapuzineräffchen  einige  Turnübungen  in  den  Bäumen  am  Wegesrand  gemacht.

Nachdem wir ausgiebig fotografiert haben und die Aussicht genossen, gab es auf der Terasse des Restaurants noch ein kühles Getränk und dann ging es wieder per Bahn abwärts.

Zwischenzeitlich bezog es sich mit Wolken, sodass man den Cristo mit dem Himmel verschmelzen sah.  Mit dem Uber fuhren wir wieder zum Hotel. Direkt danach gingen wir nur mit Badezeug und Handtuch zum Meer. Die rote Fahne flatterte zwar immer noch, aber die Wellen waren heute nicht so hoch, wir haben uns bis zum Bauch hineingewagt. Abends gab es wieder leckeren Salat und den Logenplatz an unserem Fenster. ( Uber 2 x 16 Reals, Trem-Tickets 130 Reals pP statt 79 pP).

Silke

Rio de Janeiro – Zuckerhut Pao de Acucar – Zwergseiden-/Mico- Äffchen

Wir haben sehr gut in unserem Hotel gefrühstückt und sind  um 11:45 Uhr  zum Zuckerhut losgelaufen. Ca 7 Km Spazier- und Wanderweg waren es vom Hotel zur Mittelstation Morro da Urca. Man kann mit der Seilbahn die ganze  Strecke oder die zweite Hälfte ab Mittelstation fahren. Der Weg war sehr schön zu Wandern. Von der Talstation aus haben wir mit vielen Fotostopps ungefähr 1 h gebraucht. Kurz vor der Mittelstation Morro da Urca begegneten wir einigen süßen Zwergseidenäffchen. Die Kleinen maßen in etwa 15 cm – 20 cm plus Schwanz. Die weißen Puschel am Ohr und geringelten Schwänze sind putzig und die Äffchen sind sehr neugierig. Reiners Wanderstock wurde ausgiebig erforscht! Und ein paar Erdnüsse gab es obendrein. Füttern ist allerdings streng verboten!

Die Seilbahn pendelt hoch und ab.  In die Kabine passen ca 25 Leute auf einmal.. Die Aussicht auf Rio de Janeiro, die Copacabana, und die umliegenden Inseln und Berge ist herrlich. Christi hat sich allerdings hinter einer Wolke versteckt.

Auf dem Zuckerhut saß ein großer dunkelgrau- und schwarzer, Geierähnlicher Vogel im Baum. Nach 1,5 h auf der Spitze des  berühmten Felsens, sind wir wieder zur Mittelstation hinabgefahren und dann bergabgestiegen und nach „Hause“ gelaufen. Zurück im Hotel haben wir vor unserem geöffneten Fenster den unterwegs eingekauften Salat und Brot gegessen, und die Aussicht genossen.

Silke

Rio de Janeiro – Copacabana – Estadio do Maracana; Flamengo vs.San Jose

Wir sind heute ins Hotel Olinda Rio umgezogen und haben dort ein schönes Zimmer mit Aussicht auf die Copacabana. Ein paar Stunden waren wir bei 30 Grad Wärme am Strand, wo leider die rote Fahne gehisst war. Baden war wegen der hohen Wellen nicht erlaubt, nur mit den Füßen durfte man in den Südatlantik. Es war aber auch toll nur die Brandung anzuschauen.

Abends haben wir uns in einer Bäckerei Quiche und Pfannkuchenröllchen geholt und sind dann mit einer Tour (BeaLocal) zum Fußballspiel Flamengo (Brasilien) 6 – 1 San José (Bolivien) gefahren. Die Stimmung war entsprechend euphorisch, Flamengo ist somit heute von Platz 2 auf Platz 1 in der südamerikanischen Championsleage aufgestiegen. 60.000 Zuschauer waren im Estadio do Maracana vorwiegend in Rot/Schwarz für Flamengo.

Übrigens  2014 fand hier das Weltmeisterschaftsfinale Argentinien  0 – 1 Deutschland statt. Heute waren wir mal für Brasilien. ( Tour mit Ticket, Bus und Guide 240 Reals pP)

Silke

Foz do Iguacu – Wasserfälle brasilianische Seite – Capybara

In Brasilien fuhr uns der Linienbus 120 in ca 1h zum dortigen Nationalparkeingang. Die brasilianische Seite der Iguazu-Wasserfälle fanden wir fast noch spektakulärer als die argentinische! Man kann auf einer Brücke praktisch in den Regenbogen laufen! (Ziemlich feucht!)

Ab Parkeingang wird man in großen Panoramabussen zu den Aussichtspunkten gefahren. Es gibt mehrere Bushaltestellen auf der ca 10 Km langen Straße und gegen Aufpreis könnte man Fahrräder und Kanus mieten, eine Hikingtour machen und auch Speedboottouren (etwas teurer als in Argentinien aber bessere? kleinere Boote) stehen zur Verfügung. An der Endhaltestelle beginnt ein gut 1 Km langer Trail ans Wasser. Mehrere Fotopoints bieten tolle Ausblicke. Auf dem Rückweg wollten wir in den Seitenwegen spazieren gehen, das ist aber ohne Upgrade nicht gestattet. Gesehen haben wir auch so wieder sehr viele neue und schöne Sachen. Die Schmetterlinge ließen sich heute auf die Hand nehmen.

Und auf einer Ebene grasten eine kleine Gruppe Capybaras (große Meerschweinchen).

Abends waren wir bei „Folkz Pizzas +Saladas“ italienisch Essen. Sehr frische Zutaten, Frontcooking ähnlich wie bei Subways nur mit Pizza und Salat, sehr lecker! Dazu frisch gezapftes Bier (Brahma), allerdings im Plastikbecher. ( Bus einfache Fahrt 3,75 Real pP., Nationalparkeintritt 70,00 Real pP.)

Silke

Puerto Iguazu – Foz do Iguacu – Ciudad del Este

Heute sind wir auf die brasilianische Seite weitergezogen. Mit dem Linienbus ging es um 10:30 Uhr zum Grenzübergang. Argentinischer Ausreisestempel, schnell wieder in den Bus, über die Iguazu-Brücke und Einreisestempel in Brasilien Foz do Iguacu. Dort hat der Bus leider nicht gewartet, so das wir eine Stunde später den nächsten nehmen mussten. In der Stadt hatten wir noch ca 2 Km Fußweg und waren zeitig im Hotel. Spontan haben wir uns entschlossen, einen Blitzbesuch in Paraguay zu machen und konnten direkt an der Straße unseres Hotels in den Bus nach Paraguay einsteigen. Am Rio Parana erst Ausreise Brasilien und auf der anderen Seite Einreise nach Ciudad del Este in Paraguay .

Viel Trubel, Outlet-Center an Einkaufsstraßen und dazwischen fliegende Händler. Scheint das Einkaufsparadies der Brasilianer zu sein, da alle mit vollen Tüten wieder zurück über die Brücke gingen. Wir haben mal nichts gekauft, da wir nichts brauchten! Zu Fuß ging es wieder nach Brasilien und hinter der Grenze mit dem Bus zu unserem Hotel.

Silke

Puerto Iguazu – Wasserfälle, 2. Tag – Schlauchboot – Garganta del Diabolo

Um 9:20 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Nationalpark. Mit viel Spaß und ziemlich nass hat der heutige Tag mit der „Great Adventure“ Tour,  1,5 h Jungle (Truck-) Jeep und Speedboot zu den (durch die) Wasserfälle/n begonnen. Man bekommt extra einen Drybag und es wird empfohlen alles was trocken bleiben soll hineinzutun. Und man wird wirklich klatschnass! Die Regencapes haben nicht viel gebracht! Es war megalustig und man sieht die Wassermassen aus einer ganz anderen Perspektive.

Wieder an Land haben wir zwei Krokodile am Ufer beobachtet, die von Schmetterlingen umschwirrt wurden. Das eine Krokodil war anscheinend genervt und ist ins Wasser gegangen. Baden im Iguazu ist nicht unbedingt empfehlenswert! Wir sind dann mit Olivia zum Hotel Melia gegangen, haben dort eine Pause gemacht und einen Cocktail am Pool getrunken. Im Anschluss ging es mit der kleinen Eisenbahn zur Garganta-Station, um 1100m über eiserne Brücken zum Garganta del Diabolo zu laufen. An der Bahn-Station waren hunderte von Schmetterlingen, einer fand Reiners T-Shirt ganz toll.

Der Garganta del Diabolo ist ein riesiger, halbkreisförmiger, bis zu 80 m hohen Wasserfall der in eine enge Schlucht mündet. Es sieht aus, als rauscht das Wasser in ein gigantisches Loch. Toll, als dann auch noch die Sonne herauskam und Regenbögen auf das Spektakel gemalt hat.

Heute war wieder ein Tag mit unvergesslichen Momenten und mindestens 100 „Bildern des Tages!“ Dann hieß es Abschied nehmen von Olivia. Wir wünschen dir noch einen tollen Aufenthalt in Argentinien und Kolumbien und eine gute Heimreise nach Bremen! Wir sind wieder mit dem Bus in unser Apartment und haben uns Abendessen gemacht.

( Parkeintritt heute 350 ARS pP, Great Adventure Tour 2000 ARS pP, Bus 320 ARS pP)

Silke

Puerto Iguazu – Wasserfälle Argentinien – Nasenbären – Plush crested Jay

Heute Morgen sind wir mit dem Linienbus ca 20 Km zum argentinischen Nationalpark Iguazu gefahren.   Im Nationalpark sind wir die Lower Cirsuit und den Upper Trail entlang gelaufen ( leicht zu wandern über asphaltierte Wege und ein paar Treppen), und hatten einen gigantischen Blick auf die herabstürzenden Wassermassen eines der neuen Sieben Naturwundern der Erde. Unvorstellbar, welche Kraft dahinter steckt. Die Wasserfälle erstrecken sich auf fast 3 Km Breite und man kommt ganz nah dran!

Mindestens genauso interessant wie dieses Wunder waren für uns die Tiere, die recht zutraulich inmitten der Touristenstürme leben. Nasenbären (Coati, Nasua) erbeuten Leckereien in den Picknick Bereichen.

Kecke „Plushed-crested Jay“- Vögel (eine Art Haubenhäher) lassen sich von Hand (mit Erdnüssen) füttern.

Außerdem haben wir ein Krokodil im Wasser gesehen und Tukane in den Bäumen. Es gibt im Park ein luxuriöses Hotel mit riesigem Infinity-Pool und Blick auf die Wasserfälle. Wir haben Olivia aus Bremen getroffen, die sich hier einen Aufenthalt gönnt und total begeistert ist. Auf unserem Rundweg fotografierten wir uns gegenseitig. Abends fuhren wir wieder mit dem Bus nach Puerto Iguazu zurück und haben uns nachdem wir im Supermarkt waren, ein Pilzrisotto gekocht.

( Bus hin- und zurück 320 ARS pP, Parkeintritt  1 Tag 700 ARS pP, 2. Tag Park 50%)

Silke